Die U18 der Grasshoppers ist Schweizer Meister 2012
Die U18-Schweizer Meister 2012 mit Staff: Grasshoppers Club Zürich (Bild: Chris Blattmann)
Die U18-Schweizer Meister 2012 mit Staff: Grasshoppers Club Zürich (Bild: Chris Blattmann)
Es ist geschafft: Die U18 der Grasshoppers ist Schweizer Meister 2012. (Bild: Chris Blattmann)
Es ist geschafft: Die U18 der Grasshoppers ist Schweizer Meister 2012. (Bild: Chris Blattmann)
Noch vor einem Jahr wäre die Partie zwischen der U18 des FC Staad und derjenigen der Grasshoppers ein Spitzenkampf gewesen. Das Team vom Bodensee konnte sich unter Trainer Andreas Schmid 2010 und 2011 den Meistertitel sichern und war jeweils eines der Topteams im Schweizer Nachwuchsfussball. Mit dem Beförderung von Schmid zum Chefrtainer der ersten Mannschaft wechselten auch einige junge Spielerinnen in die Nationalliga A. Die verbleibenden und nachgezogenen Spielerinnen konnten in dieser Saison nicht an die vergangenen Erfolge anknüpfen. So war es auch heute auf dem Bützel ein Spiel zweier ungleicher Gegner. Auch bei GC mussten einige Spielerinnen an die notorisch unterbesetzte erste Mannschaft abgegeben werden. Doch konnte Trainerin Ramona Armuzzi diese Abgänge mit jungen Talenten kompensieren. Entsprechend dominierten die Zürcherinnen die vorletzte Partie der Meisterschaft von Beginn weg nach Belieben.
Die Gastgeberinnen kamen nie richtig ins Spiel und mussten sich auf eine möglichst effiziente Defensivarbeit konzentrieren, während die Hoppers locker durchkombinieren konnten. Sei es die Abwehr um Anja Thürig und Naomi Bruderer, das Mittelfeld mit Carmen Pulver, Celina Tenini, Saranda Hashani und Alexandra Wyder, oder der Angriff unter der Leitung von Captain Mirnije Selimi, GC bekundete nur selten Mühe und Johanna Krause im Tor kam ebenso selten in Berührung mit dem runden Leder. So erstaunt es nicht, dass die Hoppers mit einem 6:0-Sieg und dem Meistertitel zurück nach Zürich fahren konnten. Die technischen und konditionellen Unterschiede waren offensichtlich. Ein Trost bleibt für den Nachwuchs des FC Staad. Das noch junge Team und zu weiten Teilen neu geformte Team von Voja Pekic konnte sich zumindest für die Finalrunde qualifizieren und im Hinblick auf die nächste Saison wertvolle Erkenntnisse gewinnen.
Für Ramona Armuzzi ist der Titel trotz der Dominanz in dieser Partie keine Selbstverständlichkeit: “Im Winter wusste ich, dass es nach diesen Abgängen nicht einfach wird. Ein Kompliment an die Mannschaft. Sie wollten es, haben es umgesetzt und verdient.” Ein Geheimnis für den Erfolg gibt es für Armuzzi nicht: “Das ´Geheimnis´ist harte Arbeit. Erfolg ist kein Zufall.”








