Veröffentlicht am: Mi, 16. Mai, 2018

FCZ und Fiorina gehen getrennte Wege

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Vor fast genau einem Jahr vermeldete der FC Zürich Frauen, dass man sich von Erfolgstrainer Dorjee Tsawa trennen wolle, und mit Luca Fiorina eine interne Lösung für dessen Nachfolge gefunden habe. Nun steht auch diese Ära bereits wieder kurz vor ihrem Ende.

Nach nur einem Jahr verabschiedet sich Luca Fiorina bereits wieder von den Frauen des FCZ (Bild: FC Zürich)

Sportlich sieht es beim FC Zürich Frauen aktuell gut aus. Mit zwei Punkten Vorsprung auf den FC Basel hat man es in den eigenen Füssen, den Meistertitel, den man im letzten Jahr an den FC Neunkirch abtreten musste, zurück zu holen. Auch im Cup stehen die Zürcherinnen im Finale und machen sich berechtigte Hoffnungen auf das Double. Die Verpflichtung von Luca Fiorina schien also rückblickend der richtige Schritt gewesen zu sein, und den erhofften “frischen Wind” gebracht zu haben (unser Bericht vom 03.05.2017). Nun aber vermeldet der Leader der Nationalliga A, dass man sich per Ende Saison bereits wieder von Fiorina trennen wolle. Mangelnder Erfolg auf sportlicher Ebene kann nicht der Grund für die Trennung gewesen sein. Viel mehr war es die weitere Ausrichtung des FC Zürich Frauen, über die man sich nicht einig wurde. “Nach konstruktiven Gesprächen mit der Vereinsleitung kamen wir überein, dass wir unterschiedliche Vorstellungen über die weitere Entwicklung des FC Zürich Frauen haben. Aus diesem Grund haben wir uns im gegenseitigen Einvernehmen für eine Trennung per Ende Saison entschieden”, äussern sich beide Seiten gegenüber dem Frauenfussball-Magazin übereinstimmend. Fiorina scheint sich ohne Groll zurückzuziehen und ergänzt: “Im Fokus stehen für uns nun die beiden Titel, die wir unbedingt holen wollen.” Wer auf Luca Fiorina als Cheftrainer folgt, ist noch nicht entschieden.


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Displaying 1 Kommentar
Dein Kommentar
  1. Dani sagt:

    Aus den Zeilen entnehme ich, dass der FCZ nicht bereit ist in den Frauenfussball zu investieren. Falls dies den Tatsachen entspricht, handelt es sich bereits um den zweiten Grossclub welcher auf Kosten des Frauenfussballs sparen will. Dies ist ein sehr schlechtes Zeichen, entspricht aber dem Fussball in der Schweiz allgemein.

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