Veröffentlicht am: Mi, 25. April, 2018

Zürich holt sich die Spitze zurück

Eine Newsmeldung präsentiert von:

Nachdem die BSC Young Boys und der FC Basel 1893 ihre Partie der 22. Meisterschaftsrunde bereits am Samstag ausgetragen hatten (unser Bericht vom 22. April 2018), holten die restlichen Teams diese heute nach. Die FCZ Frauen holten sich die Tabellenspitze zurück, für den FC Aarau wird es immer enger.

Nach dem Einzug in den Cupfinal war zu erwarten, dass die Frauen aus dem Tessin hoch motiviert in die nächste Meisterschaftspartie steigen würden. Bei den Grasshoppers war Lugano aber lediglich dabei, mehr aber auch nicht. Die Zürcherinnen waren über die gesamte Partie das spielbestimmende Team und müssen sich lediglich vorwerfen lassen, nicht höher als nur mit 2:0 gewonnen zu haben. Die Luganesi beschränkten sich auf die Defensive und starteten lediglich den einen oder anderen Konter. So liessen sich auch die Abschlussversuche der Gäste an einer Hand abzählen. Gefahr ging lediglich von Cara Curtin und Serena Capello aus. GC seinerseits erarbeitete sich eine Vielzahl von Möglichkeiten, so wie beispielsweise diejenige von Caroline Müller, als sie von einem Abspielfehler von Sara Tonelli profitierte, alleine vor Torhüterin Miranda Horn stand, den Heber aber an die Latte schoss. Oder Sarah Abbühl nach knapp einer halben Stunde, die aus der Distanz das Tor ebenso verfehlte. Zur Pause bewies GC-Trainer Miodrag Tomanic ein glückliches Händchen, als er sowohl Sara Krisztin (für Carina Roscic), als auch Celina Tenini (für Sarah Abbühl) einwechselte. Krisztin schoss sich zunächst aus der Distanz warm, ehe sie in der 57. Minute den hochverdienten Führungstreffer erzielen konnte, Tenini doppelte sieben Minuten vor Ende der Partie nach. Die drei Punkte bleiben damit in Niederhasli und entsprechen dem Spielverlauf.

Die FC Aarau Frauen empfingen den FC Zürich Frauen auf dem heimischen Schachen und betonten in den letzten Tagen immer wieder, dass sie bis zum bitteren Ende um den Ligaerhalt kämpfen wollen. Dazu müssen aber nicht nur Punkte erspielt werden, sondern man muss auch hoffen, dass sich Yverdon Féminin keine weiteren Zähler gutschreiben lassen kann. Beides entsprach an diesem Abend nicht den Vorstellungen der Aargauerinnen. Zwar konnte man den FCZ bis zur 30. Minute einigermassen in Schach halten und nach dem Tor von Karin Bernet wenigstens mit einem 0:1 in die Garderobe gehen. Als Fabienne Humm in der 64. Minute auf 0:2 erhöhte und Patricia Willi mit einem lupenreinen Hattrick innert acht Minuten gar den 0:5 Endstand herstellte, war die Eigenleistung für das grosse Ziel nicht erbracht. Umso schlimmer, dass die direkten Gegnerinnen wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis hatten. Der FCZ übernimmt damit wieder die Tabellenführung und wird am kommenden Sonntag den FC Basel im Direktduell fordern.

Nicole Remund (r) kam mit ihrem FCL nicht über ein 1:1 hinaus (Bild: Dominik Stegemann / fanö-fotos.ch)

Yverdon Féminin ist immer näher daran, sich auch im nächsten Jahr als Teil der Nationalliga A sehen zu können. Am letzten Samstag im Cup-Halbfinal war das Team von Frédéric Mauron zwar besser, erzielte aber keine Tore. Heute gelang es auswärts in Luzern. Gerade einmal 12 Minuten brauchten die Westschweizerinnen, um durch Nathalia Spälti in der Zentralschweiz in Führung zu gehen. Allerdings dauerte die Freude gerade einmal 19 Minuten. Alicia Haller, einzige Torschützin des FCL, sicherte ihrem Team einen Punkt. Für Yverdon musste es sich dennoch wie ein kleiner Sieg anfühlen. Dieses 1:1 hatte zur Konsequenz, dass man den Vorsprung auf den FC Aarau Frauen auf sieben Punkte ausbauen konnte und nun eine komfortable Ausgangslage für die restlichen Spiele bis Ende Mai hat.


Holen Sie sich die App des Frauenfussball-Magazins und bleiben Sie immer bestens informiert:

Dein Kommentar

XHTML: Du kannst diese html tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Log in here!