Veröffentlicht am: So, 15. April, 2018

Yverdon kurz vor dem Ligaerhalt

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Das letzte Viertel der Meisterschaft steht bevor. Noch sind keine Entscheidungen gefallen, doch wird Yverdon Féminin wohl auch in der nächsten Saison erstklassig sein. An der Spitze wird die Spannung wieder etwas grösser.

Die Partie zwischen Yverdon Féminin und den FC Aarau Frauen war mehr als nur ein Meisterschaftsspiel. Es ging für beide Vereine um Sein oder Nichtsein. Diese Frage war wohl nach 90 Minuten zu Gunsten der Westschweizerinnen beantwortet. Vor der Begegnung lagen die beiden Vereine nur gerade drei Punkte auseinander und hatten beide die Möglichkeit, den Ligaerhalt aus eigener Kraft zu realisieren. Für die Aufsteigerinnen aus dem Aargau war dazu allerdings ein Sieg zwingend. Den ersten Dämpfer erhielten die Gäste bereits nach einer Minute, als Audrey Riat ihr Team in Führung brachte. Stephanie Erne konnte zwar nur zwei Zeigerumdrehungen später ausgleichen, doch schon zur Pause und nach einem Treffer von Zafirah Nkamo lag Andreas Zürcher mit seinen Frauen erneut in Rückstand. Diesen konnte man auch in der zweiten Spielhälfte nicht mehr aufholen, insbesondere, nachdem Alison Fallet (54.) und erneut Nkamo (60.) auf den 4:1 Endstand erhöhten. Yverdon distanzierte mit diesem kapitalen Sieg den FC Aarau auf sechs Punkte. Die Aufsteigerinnen müssten in den verbleibenden sieben Partie gleich auf drei Niederlagen von Yverdon Féminin bei drei eigenen Siegen hoffen. Aufgrund des bisherigen Saisonverlauf scheint dies eher unwahrscheinlich.

In der einzigen Sonntagspartie empfingen die BSC Young Boys den FC Zürich Frauen, der momentan weiterhin die Tabelle anführt. Allerdings war es ausgerechnet das Team von Marisa Wunderlin, welches die Zürcherinnen in diesem Jahr bereits einmal stolpern liess. Im Februar konnte es auswärts den FCZ mit 2:0 bezwingen und liess nochmals etwas Spannung in der Meisterschaft aufkommen. Auch heute sorgten die Bernerinnen wieder dafür. Auch wenn es nur zu einem Unentschieden reichte, so war es wieder YB, das den Gästen das Leben schwer machte. Mit einem Tor von Florijana Ismaili nach knapp einer halben Stunde gingen die Einheimischen gar in Führung und liessen erst kurz vor Ende der Partie den Ausgleich zum 1:1 zu. Fabienne Humm konnte per Kopf sieben Minuten vor Ende des Spiels wenigstens einen Punkt für die Leaderinnen retten. Aufgrund des Sieges des FCB gegen GC beträgt der Vorsprung aber nur noch zwei Punkte und verspricht einen spannenden Abschluss der Meisterschaft 2017/2018.

Mit zwei Treffern hatte Eunice Beckmann (rechts) erneut grossen Anteil am souveränen Sieg des FCB (Bild: Florian Hepberger)

Der FC Basel 1893 musste bereits am Samstag vorlegen, um das Rennen um die Meisterschaft weiter spannend zu gestalten. Gegen die Grasshoppers gab sich das Team von Sissy Raith aber keine Blösse. Zunächst taten sich die Baslerinnen aber noch schwer, die sich bietenden Chancen auch zu nutzen. Nach 27 Minuten jubelte aber Eunice Beckmann erstmals und konnte diese knappe Führung mit ihrem Team auch die zweite Halbzeit retten. Die Hoppers erhöhten den Druck nach dem Seitenwechsel zwar, doch war es wieder Basel, das einen Treffer verzeichnen konnte. Knapp eine Stunde war gespielt, da konnte sich Marion Rey in die Torschützinnenliste eintragen lassen. Mit einem Elfmeter in der zweiten Minute der Nachspielzeit, den Beckmann verwandeln konnte, wurde das 3:0 klar gemacht. Basel verkürzte damit den Rückstand auf den FC Zürich Frauen auf nur noch 2 Punkte und setzt die Zürcherinnen damit für die letzten Partien nochmals unter Druck.

Weder Sonia Rada (l), noch Irina Brütsch vermochten den Siegtreffer zu erzielen (Bild: Dominik Stegemann / fan-fotos.ch)

Die Begegnungen des FC Luzern und den Tessinerinnen aus Lugano sind mittlerweile ein hartumkämpfter Klassiker. Nicht anders war dies auch in der 21. Runde der Meisterschaft. Viele Tore sind zwar dabei nicht die Regel, doch langweilig sind diese Spiele dennoch nie. Auch an diesem Samstag war die Partie schon nach der ersten Halbzeit entschieden. Elizabeta Krsteva brachte schon nach 8 Minuten die Luganesi in Führung, 11 Minuten später vermochte Emanuela Schürch auszugleichen. In der zweiten Spielhälfte konnte keines der beiden Teams zwingende Möglichkeiten erarbeiten, weshalb es am Ende auch bei der gerechten Punkteteilung blieb. Damit verbleiben beide Kontrahenten im Mittelfeld, Lugano drei Punkte hinter den Drittplatzierten aus Bern, Luzern mittlerweile bereits sieben Punkte vor den Grasshoppers auf Rang 6.


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