Veröffentlicht am: Sa, 31. März, 2018

Die Osterrunde der Nationalliga A

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Trotz der Ostertage wurde am heute Samstag eine komplette Runde der Nationalliga A ausgetragen. Eier wurden dabei keine gefunden, doch Tore gab es dennoch. Die obere Tabellenhälfte bezwang die untere.

Der FC Basel 1893 empfing den FC Luzern, welcher in den letzten Tagen gleich mehrere Dämpfer in Kauf nehmen musste. Nach der Kanterniederlage gegen die Young Boys (unser Bericht vom 22.03.2018) gab es auf heimischem Terrain auch gegen den FC Zürich Frauen keine Punkte. Heute nun waren die Zweitplatzierten der Tabelle die Gastgeberinnen und auch hier gab es nichts zu holen. Erneut konnten die Zentralschweizerinnen zumindest das torlose Unentschieden lange halten, mussten sich aber am Ende doch geschlagen geben. Kristina Sundov brachte das Team vom Rheinknie in der 56. Minute in Führung, Ria Percival nutze eine ihrer zahlreichen Chancen in der 73. Minute zum 2:0 Endstand. Basel bleibt dem FCZ damit weiterhin auf den Fersen, Luzern seinerseits profitierte davon, dass die Grasshoppers gegen Zürich nicht gewinnen konnten und haben weiterhin sechs Punkte Vorsprung auf Rang 6.

Ria Percival, hier im Zweikampf mit Nicole Remund, sorgte in Basel für den 2:0 Endstand (Bild: Florian Hepberger)

Yverdon Féminin musste wie viele andere Reisende in den Süden zu Lugano Femminile reisen und hoffte dabei auf weitere Zähler, um nicht in Gefahr zu geraten, dass der FC Aarau punktemässig gleichziehen kann. Einmal mehr zeigte Yverdon zwar eine kämpferische Leistung, wurde aber vor dem Tor nicht gefährlich genug, um endlich wieder einmal Tore zu schiessen. Dafür waren die Einheimischen besorgt. Ihnen reichte eine Halbzeit, um den Sieg zu sichern. Kareli Rodriguez nach 13 Minuten und Cara Curtin nach etwas mehr als einer halben Stunde trafen erneut für die Tessinerinnen. Ein Eigentor von Elodie Annaheim vier Minuten vor Ende der Partie war dann auch gleichbedeutend mit dem 3:0 Endstand. Lugano bleibt damit unverändert einen Punkt vor dem FC Luzern auf Rang 5, konnte aber nicht zu YB aufrücken, da auch die Bernerinnen einen Sieg feiern konnten.

Wie bei Yverdon Féminin ist es auch beim FC Aarau Frauen dringend nötig, Tore und Punkte zu generieren, um den Ligaerhalt Ende Saison sicherzustellen. Die Aargauerinnen hatten aber mit den heutigen Gästen, dem BSC Young Boys, einen zu mächtigen Gegner im heimischen Schachen. Zur Halbzeit führte YB lediglich mit 1:0, dank eines Treffers von Charlotte Mayland in der 18. Minute. Einiges wäre durchaus noch möglich gewesen. Doch auch hier gab es kein Gegentor, während das Team von Marisa Wunderlin durch Noemi Gillmann (63.) und Kim Dubs (84.) das Resultat noch optimierte und am Ende ebenfalls mit 3:0 gewann. Somit bleibt es am Tabellenende spannend und am Ende könnte die Direktbegegnung zwischen Aarau und Yverdon darüber entscheiden, welches Team am Ende der Saison das Glücklichere ist. Die etwas besseren Karten hat zu diesem Zeitpunkt aber das Team aus der Westschweiz, welches zwar drei Tore weniger erzielte, allerdings auch gleich deren sieben weniger kassierte. Das Torverhältnis könnte bei einem allfälligen Sieg Aaraus also matchentscheidend sein.

Spannend wurde es am Ostersamstag nur im Derby der beiden Vereine aus Zürich. Der FC Zürich Frauen ging gegen den Grasshopper Club Zürich bereits nach 9 Minuten und einem Doppelschlag von Martina Moser und Patricia Willi in Führung. Die Hoppers zeigten aber Moral und kamen kurz vor der Pause noch auf ein 1:2 heran. In der 51. Minute gelang nach einem Treffer von Laura Walker gar der Ausgleich und die Partie war wieder offen. Die gezeigten Anstrengungen reichten aber nicht aus, um dem Leader Punkte zu stehlen. Martina Moser vollendete mit ihrem zweiten Tor des Abends den durchaus verdienten Sieg der Leaderinnen das 4:2 Endresultat.


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