Veröffentlicht am: Mi, 04. Oktober, 2017

Zürich legt in der Champions League vor

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Im Sechzehntelfinal der UEFA Women’s Champions League erzielt der FC Zürich Frauen das wichtige Auswärtstor und verschafft sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel. Es wäre aber deutlich mehr möglich gewesen.

Mit Gintra Universitetas aus Litauen wurde dem FCZ nicht gerade der attraktivste Gegner zugelost. Aber immerhin schuf dieses Los die Basis dafür, sich erneut für den Achtelfinal in der Champions League zu qualifizieren. Die Stammgäste auf europäischem Parkett sind zwar die unbestrittene Nummer 1 in Litauen, auf internationaler Ebene reichte es, trotz einer Vielzahl ausländischer Spielerinnen, bisher nicht, um sich unter den Topteams zu etablieren.

Noch ist für das Team des FC Zürich Frauen nichts verloren (Bild: FCZ)

Auch im Hinspiel des Sechzehntelfinals gegen den FC Zürich Frauen in diesem Jahr waren sie den Schweizerinnen weitestgehend unterlegen. Ausgerichtet auf ein Konterspiel, blieben die Litauerinnen mehrheitlich in der eigenen Hälfte und versuchten den Gegentreffer zu verhindern. Der strömende Regen verunmöglichte einen sauberen Spielaufbau. Entsprechend versuchte sich Zürich mit vielen langen Bällen hinter die Abwehr durchzusetzen. Die daraus entstandenen Möglichkeiten wurden aber allesamt zu wenig konsequent genutzt. Erst als nach 18 Minuten doch einmal Ballstafette über Martina Moser, Barla Dezplazes auf der linken Seite und Fabienne Humm, welche für Martina Moser zurücklegte, gelang, fiel der längst verdiente Treffer. Die Freude hielt allerdings nicht lange. Von der Mittellinie lancierte fünf Minuten danach auch Gintra einen schnellen Gegenstoss mit zwei langen Pässen durch die Mitte auf Zenatha Coleman aus Namibia, welche, begleitet von Riana Fischer, auf Seraina Friedli zog und an der Torhüterin vorbei ausgleichen konnte. Zürich versuchte mit allen Mitteln erneut in Führung zu gehen. Allein, diese Mittel reichten nicht aus. Kurz vor der Pause versuchte es Lesley Ramseier aus der Distanz, verpasste das Tor aber nur knapp. Und Ramseier war es auch, welche den Führungstreffer von Gintra kurz vor Ende der ersten Halbzeit knapp verhindern konnte.

Auch in den zweiten 45 Minuten war Zürich das spielbestimmende Team, Tore blieben aber Fehlanzeige. Nicht zuletzt auch dank Torhüterin Greta Kaselytė, welche mit mehreren Paraden, sei es nach einem eigentlich präzisen Freistoss von Martina Moser (54.), oder nach einem Abschlussversuch von Barla Deplazes (63.), das Unentschieden für ihr Team sicherte. Der wohlverdiente Siegestreffer für den FCZ hätte nach 67 Minuten eigentlich fallen müssen. Fabienne Humm sorgte für einen Elfmeter, welchen Martina Moser aber deutlich über das Gehäuse trat. Zürich erhöhte zwar gegen Ende der Partie die Kadenz, war aber bei vielen Aktionen zu wenig entschlossen und präzise. So hatte Gintra nach knapp 80 Minuten nochmals eine Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden. Der Freistoss von Liucija Vaitukaitytė aus 18 Metern segelte aber ebenfalls über die Latte. So blieb es beim Unentschieden und damit der dennoch guten Ausgangslage für die FC Zürich Frauen. Dank des Auswärtstores und des Heimvorteils steht die Tür zum Achtelfinal für das Team von Luca Fiorina offen.

Das Rückspiel findet am kommenden Mittwoch, 11. Oktober 2017, um 19:00 im Stadion Letzigrund in Zürich statt. Tickets können im FCZ Fanshop und an der Tageskasse bezogen werden.

Die Resultate der weiteren Schweizerinnen

In Madrid trafen mit dem VfL Wolfsburg Lara Dickenmann, Noelle Maritz und Vanessa Bernauer auf Viola Calligaris, welche seit dieser Saison bei Atlético unter Vertrag steht. Wolfsburg konnte die Partie gleich mit 3:0 gewinnen und verschaffte sich für das Heimspiel von nächster Woche eine ausgezeichnete Ausgangslage. Lara Dickenmann und Noelle Maritz spielten die Partie durch, Viola Calligaris wurde auf Seiten der Spanierinnen in der 69. Minute für Sonia eingewechselt, Vanessa Bernauer durfte sich bei den Deutschen ab der 84. Minute anstelle von Gunnarsdóttir noch am Spiel beteiligen.

Ramona Bachmann empfing mit den Chelsea Ladies den FC Bayern München. Die Nationalspielerin spielte während 74 Minuten und konnte sich beim knappen 1:0 von Spence in der 10. Minute einen Assist notieren lassen.

Juliana Chagas, Tanja Tamara Huggenberger, Sile Pozzi El Aati, Jeff Schmidi, Liliane Achermann, Eva Roubikova, Amberg Yannik, Jennifer, Markus Eppenberger, Sandra Pribilova, Vesna Crnogorcevic Ex Kormos, Monika Brudermann, Marianne van Weezenbeek, Margrith Huber-Achermann, Laila Koch, Patrick Born, WomensCup, Monica Luraschi, Sybille Lehmann gefällt dieser Artikel

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