Veröffentlicht am: Sa, 09. September, 2017

Remis im Spitzenspiel

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Der FC Basel entreisst dem FC Zürich zwei Punkte und remisiert auswärts. Das Punktemaximum hat einzig noch der FC Luzern auf dem Konto. Lugano und GC siegen knapp.

FC Zürich – FC Basel 2:2 (1:0)

(ms / mb) Die Titelfavoriten Zürich und Basel sind beide mit einem Sieg in die Saison gestartet, vermochten dabei aber beide nicht restlos zu überzeugen. Und auch in der heutigen Direktbegegnung machte keines der beiden Teams klar, wer denn nun Jäger und wer Gejagter sein will.

Der strömende Regen und der klitschnasse Rasen hielten die Akteurinnen nicht von einem engagierten Start ab. Nach einer Chance von Eunice Beckmann in der 4. Minute ging der FC Zürich in der 13. Minute durch Martina Moser in Führung. Im Verlauf der ersten Halbzeit kamen beide Seiten zu weiteren Torchancen: Weder die Abschlüsse von Eunice Beckmann, Franziska Jaser und Rachel Rinast für den FCB, noch jene von Lesley Ramseier und Barla Deplazes für den FCZ aber waren erfolgreich.

Knapp zehn Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit konnten die Zürcherinnen erneut jubeln. Sie nutzten einen Ballverlust der Baslerinnen im Mittelfeld kaltblütig aus. Lesley Ramseier traf zur 2:0-Führung. Danach kam es, wie bereits in der ersten Halbzeit, zu einer Art Schlagabtausch: Fabienne Humm mit einer Torchance für Zürich, kurz darauf Kristina Sundov mit der Chance für die Baslerinnen. Seraina Friedli konnte in der 72. Minute nur knapp einen Gegentreffer verhindern, bevor die Zürcherinnen mit Barla Deplazes die nächste Torchance erhielten. Es ging hin und her.

In de 79. Minute lancierte Rachel Rinast Beckmann, die den verdienten Anschluss für Basel erzielte. Und der FCB setzte gleich zum Doppelschlag an. Keine fünf Minute später spielte wieder Rinast Kristina Sundov an, die den Ausgleich erzielte. Basel hatte insgesamt etwas mehr vom Spiel, Zürich hingegen zeigte sich effizient. Sollte die heutige Partie dennoch eine prognostische Bedeutung haben, dann diese: Es könnte spannend werden.

Ihr Tor war zwei Punkte wert: Kristina Sundov (Mitte, Archivbild: fan-fotos.ch / Dominik Stegemann)

BSC YB – Lugano Femminile 0:1 (0:0)

Duplizität der Ereignisse: Wie vor Wochenfrist entgleitet den YB-Frauen ein verdienter Punkt in der Schlussminute. Mussten die Bernerinnen gegen Basel das fatale Tor gegen Basel in der Nachspielzeit hinnehmen, fiel es heute in der letzten Minute der regulären Spielzeit und zwar wieder nach einem stehenden Ball. Sharon Wojcik brachte einen etwas zweifelhaft gepfiffenen Freistoss hoch zur Mitte, wo Cara Curtin wieder einmal ihre Goalgetter-Qualitäten unter Beweis stellte und mit dem Kopf vollendete.

Dabei wäre ein 0:0 das einleuchtende Resultat für dieses ausgeglichene Spiel gewesen. Beide Seiten kamen zu Abschlüssen, wenn auch nicht zu vielen, die Teams verbissen sich ineinander. Curtin und vor allem Catherine Zimmermann vergaben sie für Lugano, Alisha Lehmann und Sabrina Ribeaud nach schönem Spielzug über Imsaili für YB. Nicht unschuldig daran war die Tessiner Hüterin Shea Lee, die auffallend stilsicher agierte. Die Bernerinnen, schon früh in der Saison durch Verletzungssorgen geplagt, wollten eigentlich über die Flügel angreifen, wo sich Lugano verwundbar zeigte, wussten dann aber mit den Hereingaben nichts anzufangen, Lugano hatte dafür ein Übergewicht im Mittelfeld und zeigte etwas mehr Siegeswillen. Für die Gäste, die in der heutigen Aufstellung mehrheitlich aus Amerikanerinnen bestanden, resultierte daraus ein glücklicher, aber kapitaler Auswärtssieg.

FC Aarau – FC Luzern 0:2 (0:0)

Zum zweiten Mal musste sich der Aufsteiger mit 0:2 geschlagen geben. Nach der ehrenvollen Niederlage gegen Zürich im Startspiel, zog Aarau nun gegen Luzern den Kürzeren. Der Sieg der Zentralschweizerinnen war verdient. Nach einem Pfostenschuss in der ersten Hälfte machten die Gäste in der zweiten Halbzeit Nägel mit Köpfen. Rahel Graf verwertete in der 54. einen Elfmeter, eine Einzelleistung von Irina Brütsch in der 70. Minute sicherte Luzern den Sieg und die Tabellenführung.

GC – Yverdon Féminin 1:0 (1:0)

Nicht nur auf die ersten Punkte, sogar noch auf das erste Tor wartet nach zwei Spielen Yverdon. Auch heute in Zürich blieb den Waadtänderinnen ein Treffer verwehrt. Das einzige Tor der Partie schoss Carina Roscic unmittelbar vor der Pause. Kuriosität des Spielplans: Zeitgleich zur Partie in der NLA spielte auf dem Nebenplatz die U19 von GC gegen das Team Vaud, faktisch die U19 von Yverdon. GC gewann auch dieses Spiel, allerdings viel deutlicher, nämlich 8:1.

Vinh Nägeli Päukerli, Lara Saladin, Yanick Bühler, Markku Runne, Andrea Schneider, Peter Berchtold, Rolf Ingold, Markus Schärer, Stefanie Hollenstein, Nina Sardu, Jürg Huggler, Knud Walter, Monica Luraschi, Céline Wieser, Sarah Giezendanner-Eugster, Sandra Meier, Linda Stumpf, Miriam Bucher, Viktor Müller, Pippo Rino, Beat Steiner, Evelyne Reuteler, Chantal Wyser, Walter Meier, Claudia Donatsch-Kreis, Babsi Fit, Patrick Born, Laila Koch, Daniel Metzger, Sandra Pribilova, Jacqueline Schauenberg, WomensCup, Luzia Odermatt, Denise Maritz, Nick Danny Sanchez, Silvano Monn, Antonia Albisser, Romina Hodel, Michi Lendi gefällt dieser Artikel

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