Veröffentlicht am: Mo, 28. August, 2017

Zürich mit Glück in der Champions League

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Nach den zwei gewonnen Partien brauchte es für den FC Zürich Frauen einen Sieg, um sich sicher für die Runde der letzten 32 der UEFA Women’s Champions League zu qualifizieren. Doch mit etwas Glück reichte auch ein Unentschieden.

Während in der Schweiz die restlichen Teams im Rahmen der ersten Hauptrunde des Schweizer Cups ihre ersten Ernstkämpfe der neuen Saison absolvierten, bereitete sich der FC Zürich Frauen in Ljubljana auf das entscheidende Spiel des Qualifikationsturniers zur Champions League vor. Gegnerinnen waren heute die Weissrussinnen aus Minsk, auf welche die Schweizerinnen bereits 2014 trafen, und sich damals mit einem 1:1 Unentschieden trennten. Ein solches Resultat wäre diesmal allerdings nicht ausreichend gewesen, um sich erneut aus eigener Kraft für die Runde der letzten 32 zu qualifizieren. Minsk konnte in den beiden ersten Partien ein deutlich besseres Torverhältnis erspielen (unser Bericht vom 25. August 2017). Es wurde die erwartet hart umkämpfte Begegnung bei strömendem Regen. Bereits nach 8 Minuten musste Trainer Fiorino Sandrine Mauron verletzungsbedingt gegen Seraina Piubel auswechseln. Zürich erarbeitete sich in diesem Finalspiel eine ganze Reihe von hochkarätigen Möglichkeiten und dominierte die Statistik in allen Bereichen. Doch noch gibt es bei der UEFA für eine gewonnene Statistik keine Punkte.

Tore waren aber keine zu verzeichnen. Die diversen Möglichkeiten hatte man entweder zu ungenau zu verwerten versucht, oder die gegnerische Schlussfrau konnte ihr Team im Spiel halten. Der Schweizer Vizemeister zündete in den letzten 20 Minuten nochmals eine Schlussoffensive, welche allerdings durch den Platzverweis von Meriame Terchoun aufgrund ihrer zweiten gelben Karte in der 84. Minute nicht gerade unterstützt wurde. So trennten sich die beiden Teams auch diesmal mit einem Unentschieden und Zürich musste hoffen, dass kein anderes Team der restlichen 9 Qualifikationsgruppen besser abschneiden würde, da auch der beste Gruppenzweite einen Platz in der Champions League erhält. Bis zur 70. Minute hätte dabei Osijek aus Kroatien die besseren Karten gehabt. Als Ásbjörnsdóttir von Stjarnan aus Island in der 69. Minute den einzigen Treffer des Parallelspiels erzielte, war Zürich das einzige Team, welches ungeschlagen und mit 7 Punkten auf dem Konto die Heimreise antreten konnte. Womit sich der FCZ bei Ásbjörnsdóttir noch bedanken wird, ist allerdings unbekannt.

Am kommenden Freitag um 13:30 werden die Begegnungen der Runde der letzten 32 ausgelost. Neben dem FCZ und Minsk haben sich Gintra, Olimpia Cluj, Ajax Amsterdam, Medyk Konin, Apollon, Stjarnan, BIIK-Kazygurt, Avaldsness und Paok qualifiziert.

Silvano Monn, Michèle Estermann, Axl Klausecker, Rachel Miriam Rinast, Yara Hofmann, Andrea Kunz, Cäcilia Flühler-Bregenzer, Andrea Lamprecht, Mirjam Strässle, Gisela Widmer-Dörig, Pippo Rino, WomensCup, Stephan Imoberdorf, Andrea Morger, Larissa Petriella, Sven Wintsch, Hubert Schill, Daniela Freiermuth, René Schläpfer, Vinh Nägeli Päukerli, Caroline Jenni Arnold, Henry Mächler, Hildegard Ruegg, Marc-André Rauber, Beat Steiner, Stephan Ellfeldt, Kathrin Lehmann, Nicole Fischer, Monika Klöckner, Shqipe Bojku, Anna Katharina Hess, Jens-Uwe Ludwig, Kurt Spengler, Patrick Born, Fabienne Schwarz, Georg Vogelsanger, Marc Ribolla, Denise Maritz, Stefanie Hollenstein, Martina Gähwiler, Sandra Piubel, Andrea Schneider, Carlos Enrique Girnt, Isa Würth, Arthur Bless, Nick Danny Sanchez, Angela Hunziker, Ernst Widmer, Lydia Andrade, Monica Luraschi, Sybille Lehmann, Erika Staub-Schatzmann, Deborah Miriam Köchli, Muriel Bouakaz, Roland Zimmermann, Rolf Kindlimann, Jeff Schmidi, fairygoals, Michi Lendi gefällt dieser Artikel

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