Veröffentlicht am: Di, 15. August, 2017

Wer folgt auf Hegerberg? Harder, Marozsán und Martens nominiert

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Am 24. August wird bekannt, wer zur besten Spielerin Europas der Saison 2016/2017 gekürt wird. Nicht mehr dabei ist in der Auswahl der letzten Drei die Vorjahresgewinnerin Ada Hegerberg.

Erneut wird am 24. August in Monaco die beste Spielerin (und der beste Spieler Europas) geehrt. Eine Jury, bestehend aus den 16 Trainern der UEFA Women’s Euro, sowie den 8 Trainern der Viertelfinalisten der UEFA Women’s Champions League und 20 Frauenfussball-Journalisten aus ganz Europa – die Schweiz ist durch das Frauenfussball-Magazin vertreten – nominierten auch in diesem Jahr die drei Finalistinnen und Finalisten. In die Auswahl können Spielerinnen kommen, welche in der Saison 2016/2017 bei einem Verein der UEFA-Mitgliedsverbände unter Vertrag standen, unabhängig von ihrer Nationalität. Dabei wurden nicht nur die Leistungen anlässlich der Europameisterschaft in Holland beurteilt, sondern diejenigen der gesamten letzten Saison, sowohl im Verein, wie auch im Nationalteam, sofern dies ein Team aus einem UEFA-Verband war. Trainer durften dabei nicht für eine Spielerin des eigenen Teams stimmen.

Wer wird nächste Woche zu Europas bester Spielerin gewählt? (v.l. Lieke Martens, Pernille Harder, Dzsenifer Marozsán)

Marozsán zum dritten Mal in Folge in der Endauswahl

Die Deutsche Dzsenifer Marozsán schaffte es bereits zum dritten Mal in Folge unter die letzten Drei, wurde aber bisher nicht zur besten Spielerin Europas gekürt. 2015 stand ihr ihre damalige Teamkollegin Célia Šašić vor der Sonne (unser Bericht vom 27. August 2015), 2016 musste sie sich von Ada Hegerberg geschlagen geben (unser Bericht vom 25. August 2016). Nach ihrem Wechsel zu Olympique Lyonnais stehen ihre Chancen aber in diesem Jahr deutlich besser, die Krone zu erhalten. Insbesondere in Frankreich hat sie sich zur herausragenden Spielerin entwickelt, auch wenn sie an der EM ihre Qualitäten nicht vollumfänglich aufzeigen konnte.

Mit Marozsán nominiert ist auch Lieke Martens. Die Holländerin rückte erst im Rahmen der Heim-EM ins Licht der breiten Öffentlichkeit, war aber vielen Insidern schon davor als Spielerin des FC Rosengård ein Begriff. Die frischgebackene Europameisterin wechselte nun zum FC Barcelona und wird dort trotz ihrer 24 Jahre eine zentrale Rolle übernehmen. Die Offiziellen der UEFA überzeugte sie bereits anlässlich der EM, als sie als beste Spielerin des Turniers geehrt wurde.

Die Dritte im Bunde ist Pernille Harder, welche gemeinsam mit Lara Dickenmann, Vanessa Bernauer und Noelle Maritz beim VfL Wolfsburg unter Vertrag steht. Die Kapitänin der Däninnen war eine der Hauptverantwortlichen für den Doublesieg des VfL und auch den Einzug in den EM-Final.

Keine Schweizerin unter den Top 10

Noch vor zwei Jahren schaffte es Ramona Bachmann auf Rang 7 und damit in die Liste der besten zehn Spielerinnen Europas. Bereits im letzten Jahr aber wurde es nur noch Rang 13, für Lara Dickenmann Rang 17. In diesem Jahr wurden die weiteren Ränge jenseits der Top 10 nicht mehr kommuniziert. Auf Rang vier und damit knapp neben das Podest schaffte es Vivianne Miedema, Nationalteamkollegin von Lieke Martens. Auf den weiteren Rängen befinden sich Eugénie Le Sommer (5.), Wendie Renard (6.), Jackie Groenen (7.), Lucy Bronze (8.), Jodie Taylor (9.) und Shanice van de Sanden (10.).

Sandra Meier, Beat Steiner, WomensCup gefällt dieser Artikel

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