Veröffentlicht am: Do, 17. August, 2017

Auch keine Schweizerin bei der FIFA

Eine Newsmeldung präsentiert von:

Kaum hat die UEFA die Nominationen für die besten Spielerinnen in Europa bekannt gegeben, zieht der Weltverband nun nach und veröffentlicht die Listen der besten Spielerinnen und Trainer/-innen. Wie auch in Europa, hat es weder eine Schweizerin, noch Martina Voss-Tecklenburg in die Auswahl der Weltbesten geschafft.

Bis anhin war es bei der FIFA Tradition, die besten Spieler/-innen und Trainer/-innen im Januar in Zürich feierlich zu küren. Nach der Wahl von Gianni Infantino zum Präsidenten des Weltverbandes war eigentlich schon im letzten Jahr geplant, die Feier nach London zu verschieben. Wohl nicht nur, weil dort die internationale Ausstrahlung grösser ist als in Zürich. Zu kurzfristig war aber die Verschiebung geplant, als dass man dies noch 2016/2017 hätte umsetzen können. So wurde mehr schlecht als recht die Feier auch in diesem Jahr im Januar in Zürich ausgetragen. Allerdings nicht mehr im würdigen Kongresshaus, sondern in den Studios des Schweizer Fernsehens, womit der Glamourfaktor deutlich abhanden kam.

Schafft es Carli Lloyd auch 2017? (Archivbild: Peter Ganser)

Harder, Martens und Marozsan auch bei der FIFA dabei

Gleichzeitig mit der Verschiebung nach London wurde auch der Termin vorgezogen. So findet in diesem Jahr nach der Prämierung in Zürich im Januar gleich noch eine Feier statt. “Die Besten” werden am 23. Oktober bereits ihre Trophäen entgegen nehmen können. Sowohl bei den Spielerinnen, wie auch bei den Trainer-/innen können sich je 10 Kandidatinnen und Kandidaten Hoffnungen machen, zur Weltfussballerin, respektive zur Frauenfussball-Welttrainer/-in gewählt zu werden. Schweizerinnen oder die Trainerin des Nationalteams, Martina Voss-Tecklenburg, sucht man auf der Liste allerdings vergebens. Diejenigen Spielerinnen, welche schon bei der UEFA in die letzten Drei kamen (unser Bericht vom 15.08.2017), Pernille Harder, Lieke Martens und Dzsenifer Marozsan, erscheinen auch bei der FIFA wenig überraschend unter den Top 10. Weiter wurden Lucy Bronze (England), Deyna Castellanos (Venezuela), Samantha Kerr (Australien), Vorjahressiegerin Carli Lloyd (USA), die Viertplatzierte bei der UEFA, Vivianne Miedema (Holland), Wendie Renard (Frankreich) und Jodie Taylor (England) nominiert.

Bei den Trainerinnen und Trainern gesellen sich bekannte Gesichter zu Newcomern dieser Saison. Neben Dauergast Ralf Kellermann (Deutschland/Wolfsburg) wurden Europameisterin Sarina Wiegmann (Holland) und EM-Finalist Nils Nielsen (Dänemark) nominiert. Auch dabei ist der Trainer des EM-Überraschungsteams Österreich, Dominik Thalhammer. Komplettiert wird die Zehnerliste durch Olivier Echouafni (Frankreich), Emma Hayes (England/Chelsea), Xavier Llorens (Spanien/Barcelona), Florence Omagbemi (Nigeria), Gérard Précheur (Frankreich/Lyon) und Hwang Yongbong (Korea U20).

Michèle Estermann, Thomas Schocke, WomensCup, Michi Lendi, Beat Steiner, Mirjam Strässle gefällt dieser Artikel

Holen Sie sich die App des Frauenfussball-Magazins und bleiben Sie immer bestens informiert:

Dein Kommentar

XHTML: Du kannst diese html tags verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Log in here!