Grosses Zuschauerinteresse an der EM

Mit einem 1:1 Unentschieden gegen Frankreich verabschiedete sich die Schweiz gestern von der erstmaligen Teilnahme an einer Europameisterschaft. Nach den Liveübertragungen der Weltmeisterschaft vor zwei Jahren und Sendezeiten in den späten Abendstunden war dies in Bezug auf die Ausstrahlung der Spiele zu den besten Sendezeiten auch Neuland für das Schweizer Fernsehen. Entsprechend gespannt war man auf die Einschaltquoten.

Dass der Frauenfussball in der Schweiz keine grossen Zuschauermassen anzieht, ist kein Geheimnis. Zwar stiegen zuletzt die Besucherzahlen an den Spielen des Nationalteams leicht, doch bei Meisterschaftsspielen und gar beim Cupfinal verirren sich nur Insider an die Spiele. Daher war es ein Wagnis, zur sogenannten Primetime auf SRF 2 viel Sendezeit zu belegen, musste man doch befürchten, dass auch die TV-Zuschauer in unserem Land nicht gerade in Scharen vor dem Bildschirm sitzen würden. Erstaunlicherweise wurde man nun eines Besseren belehrt. Nicht nur, dass die Schweiz im Vergleich mit anderen Ländern sehr gut abschnitt, man hatte die mit Abstand besten Quoten bisher. Im Austragungsland, den Niederlanden, erreichte das Eröffnungsspiel gerade einmal einen Marktanteil von 13.5 Prozent, im zweiten Spiel waren es mit 14.2 Prozent nur unwesentlich mehr. In Spanien waren es beim Spiel gegen England sogar nur 408’000 Personen, oder lediglich 3.6%.

Ganz anders sieht es bei der Schweiz aus, wo nicht nur immer mehr Zuschauer generiert werden konnten, sondern beim Spiel von gestern gegen Freitag ein absoluter Spitzenwert verzeichnet wurde. Am letzten Samstag gegen Island waren es in der Spitze 202’000 Zuschauerinnen und Zuschauer, oder 27.3%. Im Spiel um alles oder nichts, gestern gegen Frankreich, 435’000 oder 34.5%. Über mangelndes Interesse am Frauenfussball kann also in der Schweiz nicht geklagt werden, der Aufwand des SRF hat sich auf den ersten Blick also gelohnt. Nachhaltig ist dies allerdings nicht. Nur wenn die Medien ihrer Aufgabe nun nachkommen, und auch über die Meisterschaft der Nationalliga A regelmässig berichten, sei es auch nur mit einer Kurzmeldung in den entsprechenden Sendegefässen, kann sich die Investition des Staatsfernsehens und aller anderen vor Ort anwesenden Journalisten langfristig auch auszahlen.

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