Veröffentlicht am: Mi, 3. Mai 2017

FCZ findet interne Nachfolgelösung für Dorjee Tsawa

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Anfang Februar verkündete der FC Zürich Frauen, dass man die Zusammenarbeit mit Dorjee Tsawa nicht verlängern werde. Nun, drei Monate später, wurde die Lösung präsentiert. Der Nachfolger kommt aus den Reihen der FCZ Academy.

Man wolle einen frischen Wind, neue Systeme und Konzepte, sagte Geschäftsführerin Marion Daube im Februar (unser Bericht vom 4. Februar 2017). Ein Nachfolger auf der Trainerbank beim FC Zürich Frauen tritt ein kein leichtes Erbe an. Unter Dorjee Tsawa entwickelte sich der FC Zürich Frauen zum Spitzenteam in der Schweiz und wurde für viele Vereine zum Massstab. Ab Sommer 2017 wird nun Luca Fiorina neuer Cheftrainer der Rekordmeisterinnen. Fiorina kommt aus den eigenen Reihen und war bisher Cheftrainer der U15 der Herren. Im Frauenfussball verfügt er allerdings über keinen Leistungsausweis. Umso eindrücklicher sind seine bisherigen Erfolge in der Préformation. Von 2010 bis 2015 war er massgeblich am Aufbau der Future Camps Ostschweiz beteiligt, eines Nachwuchskonzeptes mit neun Stützpunkten und mit Beteiligung des FC St. Gallen und des FC Wil. Es gelang, innert kurzer Zeit gleich mehrere Nachwuchsinternationale auszubilden. In Folge einer Umstrukturierung wurde er 2015 entlassen und fand beim FC Zürich eine neue Herausforderung als Leiter Préformation und Cheftrainer der U15. Zuvor war er von 2008 – 2010 Assistenztrainer von Heinz Moser beim U17 Nationalteams.

Luca Fiorina stellt sich grossen Herausforderungen (Bild: FC Zürich)

Fiorina, der Inhaber des UEFA-A-Diploms ist, übernimmt bei den FCZ Frauen gleichzeitig auch das Amt des Technischen Leiters und löst nicht nur Tsawa, sondern gleich auch Federico Valente ab. Damit zeichnet er in Zukunft für die sportliche Entwicklung und die Förderung aller FCZ-Frauenfussballteams verantwortlich. Nach fast sieben Jahren ist die Erwartungshaltung an den neuen Cheftrainer gross. Unter Tsawa war der FCZ mit mehreren Achtelfinalteilnahmen in der Champions League nicht nur Dauergast auf dem internationalen Parkett, sondern auch Rekordmeister und Cupsieger. Die Möglichkeit eines erneuten Doubles und der Qualifikation für die Champions League besteht für die Zürcherinnen auch in diesem Jahr noch. Sowohl im Cup, wie auch in der Meisterschaft heisst in diesem Jahr der schärfste Konkurrent FC Neunkirch. In der Meisterschaft liegt man vor Beginn der Finalrunde zwei Punkte hinter den Schaffhauserinnen, im Pokal wird das Endspiel wie im letzten Jahr wieder zwischen diesen beiden Teams ausgetragen.

Jennifer Mex, Daniel Pietzke, Beat Steiner, Vinh Nägeli Päukerli, Andy Galliker, Jürg Huggler, Babsi Fit, Laila Koch, Claudia Donatsch-Kreis, Susi Studer, Ruth Imhof, Beatrice Chevalley, Stephan Imoberdorf, Koller Edi, Jürgen Seeberger, René Martin, Michael Schilling, Luisa Ruggiano, Markus Mäc Wild, Pippo Rino, Carlos Enrique Girnt, Michi Lendi, Verena Aebi-Affolter, Mirjam Strässle, Carone Gianluca, Marina Schoch gefällt dieser Artikel

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