Veröffentlicht am: Sa, 1. Apr 2017

Aus der Traum von der EM-Teilnahme

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An der Eliterunde in Holland hatte es das U17-Nationalteam in den eigenen Füssen, sich für die EM-Endrunde 2017 zu qualifizieren. Nach dem Sieg gegen Österreich und dem Unentschieden gegen Holland musste allerdings ein deutlicher Sieg her. Gegen Slowenien resultierte aber im letzten Spiel eine unglückliche Niederlage.

Das Team von Monica Di Fonzo und Walter Späni konnte die letzte Partie ungeschlagen und entsprechend mit grossem Selbstbewusstsein in Angriff nehmen. Dass es gegen Slowenien ein hartes Stück Arbeit wird, war klar. Die Osteuropäerinnen sind bekannt dafür, aus der Defensive zu agieren und einen Spielaufbau zu erschweren. Die Schweizerinnen erarbeiteten sich in der ersten Halbzeit dennoch die eine oder andere Chance, vermochten diese aber nicht zu nutzen. Weder Malin Gut, noch Captain Rahel Tschopp konnte die Schweiz vor dem Seitenwechsel in Führung bringen. Entsprechend verlief das Spiel bis dahin auch nicht nach den Vorstellungen von Di Fonzo: “Es ist immer schwierig, gegen einen so tief stehenden Gegner zum Erfolg zu kommen. Aber wir haben uns in der 1. Halbzeit auch dem Gegner angepasst und mit zu wenig Tempo gespielt. Wir haben uns zuviele Ungenauigkeiten geleistet und waren in unseren Aktionen nicht konsequent genug”, führte sie gegenüber football.ch aus.

Ein Miniturnier mit vielen Lerneffekten für Nationaltrainerin Di Fonzo (Archivbild: Chris Blattmann)

Niederlage in der Nachspielzeit

Wie bereits in den beiden vorangegangenen Partien konnte sich die Schweiz in der zweiten Halbzeit deutlich steigern. In der 53. Minute ging sie durch Seraina Piubel in Führung und die EM-Teilnahme schien greifbar nahe. Nach 63 Minuten folgte aber die Ernüchterung. Česnik nutzte ihrerseits eine der seltenen Möglichkeiten und konnte den Ausgleich bejubeln. Die Schweiz war zwar überlegen, scheiterte am Ende aber an der fehlenden Chancenauswertung. So wurde es am Ende nicht nur ein Unentschieden, sondern gar eine unglückliche Niederlage. Einen der letzten Konter konnte Slowenien nutzen und in der zweiten Minute der Nachspielzeit Korošec den Sieg klar machen. Viel sagt auch die Statistik aus. Von gerade einmal drei Schüssen auf das Tor von Lea Van Weezenbeek konnten deren zwei in Tore verwandelt werden. Die Schweiz hingegen benötigte 11 Versuche, um das eine Tor zu erzielen. Dennoch konnte Di Fonzo der 2. Halbzeit auch eine positive Seite abgewinnen: “Was in den ersten 40 Minuten gefehlt hat, war nun da, und wir gingen auch verdient in Führung. Der Ausgleich durch einen Freistoss kann passieren, aber dann müssen wir natürlich aus den folgenden fünf, sechs Grosschancen einen Treffer erzielen. Klar hat das Glück etwas gefehlt, aber wir hätten das Spiel gewinnen müssen. Wir werden daraus lernen.” Die Schweiz, vor zwei Jahren noch im EM-Final, wird an der diesjährigen Austragen also fehlen.

Das U17-Nationalteam wird morgen zurück in die Schweiz fliegen und gegen 17:00 Uhr in Zürich landen.

Die Aufstellung der Schweiz gegen Slowenien: Lea Van Weezenbeek; Victoria Bischof, Luna Lempérière, Julia Schassberger, Leana Zaugg (67.Stéphanie Waeber) ; Nadine Riesen (41. Seraina Piubel), Rahel Tschopp, Malin Gut, Laura Frey; Ilona Guede Redondo (51. Chiara Messerli), Noa Schärz

Ohne Einsatz: Fiona Flühler, Jael Jost, Alissia Piperata, Marine Voirol

Ali Demiroglu, Carone Gianluca gefällt dieser Artikel

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