Veröffentlicht am: Mi, 1. Mrz 2017

Durchzogener Start in den Zypern-Cup

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Für das A-Nationalteam beginnt die heisse Phase in der Vorbereitung zur Europameisterschaft in Holland in diesem Sommer. Mit der Teilnahme am traditionellen Zypern-Cup kann Nationaltrainerin Martina Voss-Tecklenburg wertvolle Erfahrungen sammeln.

Vom 1. bis zum 8. März findet auf der Mittelmeerinsel Zypern der traditionelle Zypern-Cup statt. Wie auch die anderen Teilnehmer der Europameisterschaft 2017 in Holland, nutzt das A-Nationalteam der Schweiz die Gelegenheit, an einem Turnier viel Spielpraxis und eine Vielzahl an Erkenntnissen zu sammeln. Voss-Tecklenburg reiste bewusst mit einem grossen Kader an, um insbesondere auch die Fähigkeiten der jungen Spielerinnen im Ernstkampf besser kennen zu lernen. So sind neben gestandenen Nationalspielerinnen wie Lara Dickenmann, Caroline Abbé, Martina Moser oder Ramona Bachmann auch welche dabei, die bisher noch keine Einsätze verzeichnen konnten. Entsprechend erhalten Jana Brunner (Jahrgang 1997), Naomi Mégroz (1998) oder auch Géraldine Reuteler (1999) die Möglichkeit, sich für die Teilnahme an der EM zu empfehlen.

Das erste Spiel wurde bereits heute gegen Belgien ausgetragen. Die Nationaltrainerin forderte im Vorfeld Überzeugung, kluge Entscheidungen und Engagement, welche zum ersten Sieg im Turnier führen sollten. So ganz wurden die Vorgaben nicht erfüllt. Zwar konnte die Schweiz dank eines Treffers von Caroline Abbé nach 26 Minuten in Führung gehen. Dieser Vorsprung hielt allerdings nur gerade fünf Minuten. Mit einem Freistosstor aus rund 30 Metern konnte Lien Mermans bereits den Ausgleich erzielen. Nach dem Seitenwechsel konnte Belgien durch Janice Cayman gar auf 2:1 erhöhen und es drohte die erste Niederlage im Turnier. Mit dem Ausgleich von Selina Kuster drei Minuten vor Ende der Partie reichte es dann aber doch noch zum ersten Punkt. Der gewünschte Sieg blieb damit noch aus. Doch das Ziel, in dieser Woche allen Spielerinnen eine Einsatzmöglichkeit zu bieten, konnte bereits zum einem wesentlichen Teil erreicht werden. So kamen Eseosa Aigbogun (46. Minute, für Vanessa Bürki), Rachel Rienast (59., Ramona Bachmann), Naomi Mégroz (59., Ana Maria Crnogorcevic), Viola Calligaris (68., Martina Moser) und Rahel Kiwic (75., Naomi Mégroz) jeweils wenigstens zu Teileinsätzen.

Der Ausgleich zum 1:1 (Quelle: #BelgianRedFlames)


Die nächsten Gegnerinnen werden eine ganz andere Spielkultur haben. Die Schweiz trifft im zweiten Spiel des Turniers am Freitag auf Nordkorea, ehe es in der dritten Partie zum Klassiker gegen Italien kommen wird. Das letzte Spiel auf Zypern wird dann vor der Heimreise noch ein Platzierungsspiel sein.

Bereits im April, 100 Tage vor der EM, wird die Schweiz auswärts ein weiteres Testspiel gegen Norwegen austragen, ehe man sich in Biel am 10.06. von den heimischen Fans mit einem letzten Test verabschieden wird. Der Gegner ist allerdings noch nicht bekannt. Der Abflug nach Holland wird am 14. Juli 2017 stattfinden.

Beat Steiner, Vesna Crnogorcevic Ex Kormos, Martin Bachmann, Fabienne Schwarz, Laila Koch, Petra Fischbacher, Daniela Schwarz, Mirjam Strässle, Sandra Meier, Romina Hodel, Babsi Fit, Deborah Näpfli, Hans Burri, Anita Kunz-Jegerlehner, Beat Linder, Bastien Aebischer gefällt dieser Artikel

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