Veröffentlicht am: Mo, 06. März, 2017

Die Schweiz auf Zypern im Final

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Im letzten Gruppenspiel gegen Italien konnte die Schweiz am Zypern-Cup alles klar machen und sich erstmals für den Final qualifizieren. Dies gelang eindrücklich.

Italien war für das Team von Martina Voss-Tecklenburg kein unbekannter Gegner. Im Rahmen der erfolgreichen EM-Qualifikation trafen die Schweizerinnen bereits zweimal auf die südlichen Nachbarinnen. So hoch wie heute konnte man bisher allerdings nicht gewinnen. Im Oktober 2015 resultierte auswärts ein 3:0, im April letzten Jahres in Biel gewann die Schweiz mit 2:1. Dennoch kannte man die Gegnerinnen natürlich bestens. Die Trainerin wollte die Entscheidung bereits in der ersten Halbzeit herbeiführen, was auch gelang. Nach nur 5 Minuten brachte Fabienne Humm ihr Team in Führung. In der 21. Minute erhöhte Géraldine Reuteler auf 2:0 und konnte damit in ihrem erst zweiten Spiel im Trikot des A-Nationalteams ihren ersten Treffer bejubeln. Während man im letzten Jahr mit diesem Resultat in die Pause ging und nach dem Seitenwechsel den Anschlusstreffer der Italienerinnen in Kauf nehmen musste, konnte man diesmal tatsächlich noch vor dem Gang in die Kabine eine Vorentscheidung herbeiführen. Lia Wälti traf rund eine Viertelstunde vor Ende der ersten Spielhälfte zum 3:0.

Trifft nun auch im Nationalteam: Géraldine Reuteler (Archivbild: Dominik Stegemann / fan-fotos.ch)

Wie in Testspielen üblich, wurde auch heute viel gewechselt. Voss-Tecklenburg nahm gleich zu Beginn der zweiten 45 Minuten einen Dreifachwechsel vor und brachte mit Cinzia Zehnder (für Vanessa Bernauer), Martina Moser (Lia Wälti) und Noelle Maritz (Fabienne Humm) frische Kräfte. Den nächsten Treffer erzielte allerdings erneut Géraldine Reuteler nur fünf Minuten danach. Mit diesen beiden Toren verabschiedete sie sich und konnte nach 61 Minuten durch Florijana Ismaili, zeitgleich mit der Einwechslung von Sandrine Mauron für Vanessa Bürki, ihren Arbeitstag beenden. In den letzten Minuten der Partie liess sich auch Ana Maria Crnogorcevic noch in die Liste der Torschützinnen eintragen. Und dies gleich doppelt, denn zunächst traf sie aus dem Spiel heraus und verwandelte fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit auch gleich noch einen Elfmeter. Seraina Friedli, erstmals im Tor des Nationalteams, konnte bei ihrem Debut auch gleich mit reiner Weste zurück ins Hotel fahren.

Am kommenden Mittwoch steht nun die Schweiz auf Zypern erstmals im Endspiel, nahm man doch in der Vergangenheit immer nur an den Platzierungsspielen teil. Gegen wen man antreten muss, ist noch nicht definiert. Es wird dies Österreich, Südkorea oder Schottland sein. Martina Voss-Tecklenburg ist selbstredend zufrieden: “Wir schauen nun auf den Final. Ich denke, in dem sind wir zurecht. Wir werden versuchen auch im letzten Spiel eine gute Leistung zu bringen und versuchen, dieses dann auch zu gewinnen.”

Robi Zubler, Markus Waltenspühl, Beat Steiner, Karin Reuter, Franz Wiget, Debbie Lee - Schuette, Jens-Uwe Ludwig, Larissa Petriella, Ernst Widmer, Rhôxane Bettex, Alena Röthel, Fabienne Schwarz, Mirjam Strässle, Babsi Fit, Roland Zimmermann, Vinh Nägeli Päukerli, Hanspi Piperata, Hildegard Forster, Anita Kunz-Jegerlehner, René Martin, Claudia Donatsch-Kreis, Scheuber-Buchser Nicole, Anna Katharina Hess, Michael Paffrath, Gabi Schuppli, Romina Hodel, Verena Aebi-Affolter, Bastien Aebischer, Steiner Raffi, Jacqueline Schauenberg, Eileen Aigbe, Gerd Gruendl, Melanie Brunner, Marion Weißenberger, Daniela Schwarz, Henry Mächler, Sandra Konrad, Guy Perdrizat, Beat Linder, Susi Schwery, Daniela Marti-Kunz, Emanuela Schürch, Antonia Albisser, Marina Jakob, Tanja Tamara Huggenberger, Oli Ottiger, Thomas Hofmann gefällt dieser Artikel

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