Veröffentlicht am: Mo, 09. Januar, 2017

Lloyd ist erneut Weltfussballerin, Neid Welttrainerin 2016

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Noch vor einem Jahr hiess die Ehrung der besten Fussballerinnen und Fussballer, der besten Trainerinnen und Trainer “Ballon D’Or”. Zusammen mit France Football organisierte die FIFA eine Gala in Zürich, die ihren Namen verdiente. In diesem Jahr war alles etwas anders.

Nachdem Gianni Infantino beim Weltfussballverband das Zepter übernommen hatte, wurde so einiges auf den Kopf gestellt. So auch die Ehrung der besten Akteure des Fussballs. Bis zum letzten Jahr wurde gemeinsam mit France Football der Ballon D’Or im altehrwürdigen Kongresshaus in Zürich veranstaltet. Mitten in der Stadt waren die Fans ihren Idolen hautnah, der Rahmen der Gala wurde dem Anlass gerecht. 2016 vermeldete die FIFA, den Anlass nicht nur alleine durchführen zu wollen, sondern auch nicht mehr in Zürich. London wurde als Austragungsort auserkoren, um noch mehr internationale Ausstrahlung zu generieren. Und wohl auch mehr Sponsorengelder. Kurzfristig kam man dann doch wieder auf Zürich zurück. Doch anstatt des Kongresshauses wurden für die Durchführung die Fernsehstudios des SRF in Zürich Örlikon, etwas ausserhalb der pulsierenden Innenstadt gewählt. Ein wenig glamouröser Rahmen. Dennoch fanden sich einige Fans bei winterlichen Temperaturen ein, um wenigstens einen kurzen Blick auf die Stars werfen zu können.

Wie bereits 2015 Weltfussballerin: Carli Lloyd (Bild: Peter Ganser)

Unter den Nominierten der Fussballerinnen fand man Altbekannte und eine Neue. Neben Dauergast Marta war auch Vorjahressiegerin Carli Llyod (unser Bericht vom 11. Januar 2016) unter den letzten Drei. Erstmals nominiert war Melanie Behringer vom FC Bayern München.

Melanie Behringer machte sich berechtige Hoffnungen (Bild: Peter Ganser)

Den Preis erhielt aber erneut Carli Llyod. Die US-Amerikanerin hätte es, und dies nimmt man ihr ab, in diesem Jahr nicht erwartet. Zu gut wäre Deutschland an den Olympischen Spielen gewesen und entsprechend hätte sie mit einem Sieg von Melanie Behringer gerechnet. Wie im letzten Jahr betonte sie, dass sie ohne ihr Team nie ihre Leistungen erbracht hätte und, gemeinsam mit dem Team und dem Staff, auch in diesem Jahr noch besser werden wolle. Denn, so ist sie überzeugt, darum gehe es doch im Sport.

Die Welttrainer 2016 Silvia Neid (Bild: Peter Ganser)

Trainerin des Jahres im Frauenfussball wurde Silvia Neid, welcher diese Ehre nach ihrem Rücktritt als Nationaltrainerin Deutschlands zuteil wurde. Sie verwies dabei mit Jill Ellis (USA) und Pia Sundhage (Schweden) zwei ebenfalls altgediente Nationaltrainerinnen auf die Plätze. Entsprechend emotional war auch ihr Dank. Ohne ihre Spielerinnen und das “Team hinter dem Team” wäre sie nie so weit gekommen. Sie sei einmal gefragt worden, was in ihrer langen Karriere der schönste Moment gewesen sei. Dieser heute Abend in Zürich sei zweifellos einer davon. Neid trat ihr Amt nach den Olympischen Spielen an Steffi Jones ab und ist heute als Chefscout für den Frauenfussball beim DFB tätig. Die Deutsche war als Spielerin, Assistenztrainerin oder Cheftrainerin an allen acht Europameistertiteln und den beiden Weltmeistertiteln, sowie dem Olympiasieg der deutschen Frauen-Nationalmannschaft beteiligt.

Palma Nyffeler, Sandrine Mauron, Mirjam Strässle, Vesna Crnogorcevic Ex Kormos, Babsi Fit, Monika Klöckner, Beat Steiner, Sonja Kempf, Pia Ammann, Daniela Brändle, Hildegard Forster, Aldina Bosnic, Lara Saladin, Laila Koch, Andy Kiser, Nadine Fässler, Petra Fischbacher, Denise Marti, Carla Hager, Ali Demiroglu, Deborah Näpfli, Marcia Oliveira Andrade, Verena Aebi-Affolter, Antonio Vich, Francesca Calò, Lydia Andrade, Karlheinz Piringer, Gaëlle Thalmann, Blerina Krasniqi, Thiya Venshella Phoenix, Larissa Weber, Evelyn Baumann, Romina Hodel, Claudia Bürgler, Michael Anderegg, Emanuela Schürch, Bastien Aebischer, Nadia Koller, Michi Lendi, Daniela Marti-Kunz gefällt dieser Artikel

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