Veröffentlicht am: Di, 10. Jan 2017

Basel holt Beckmann, Terchoun und Brunner

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In der Wintertransferperiode sind den Verantwortlichen des FC Basel gleich mehrere bedeutende Transfers gelungen. Mit Eunice Beckmann, Meriame Terchoun und Jana Brunner konnte sich der FCB nochmals substantiell verstärken.

Gleich zwei Transfers können als echte Coups bezeichnet werden. Einerseits stösst mit Eunice Beckmann eine Spielerin zu den aktuell Tabellenzweiten, welche bereits einen reichen Erfahrungsschatz aufzuweisen hat. Die knapp 25-Jährige begann ihre Laufbahn beim Wuppertaler SV und wurde in der Saison 2008/09 vom FCR 2001 Duisburg verpflichtet. Zunächst in der zweiten Mannschaft eingesetzt, folgte in der kommenden Saison das Debut in der Bundesliga. Eine Saison später zog es sie zum Bundesligakonkurrenten Bayer 04 Leverkusen, für den sie in 51 Pflichtspielen 10 Tore erzielen konnte. Nach einem kurzen Abstecher nach Schweden zu Linköpings folgte ein Engagement beim FC Bayern München, mit dem sie 2015 und 2016 die deutsche Meisterschaft gewinnen konnte. Ein weiterer Abstecher folgte anschliessend über den Atlantik. Im Mai 2016 wurde sie von den Boston Breakers verpflichtet, welche den Vertrag nach Saisonende allerdings wieder auflösten. Gemäss Auskunft des FC Basel wären auch Angebote der Bundesliga vorgelegen, doch hätte man die mehrfache U-Nationalspielerin Deutschlands von einem Engagement in der Schweiz überzeugen können.

Überraschte mit ihrem Wechsel zum FCB: Nationalspielerin Meriame Terchoun (Archivbild: Peter Ganser)

Ein Verein auf hohem Niveau

Lange war auch unklar, wohin der Weg von Nationalspielerin Meriame Terchoun führen würde. Die Zürcherin gehört zu den Eigengewächsen des FC Zürich Frauen und es wurde erwartet, dass ein allfälliger Wechsel der 21-Jährigen nur ins Ausland führen könne. Bereits im Nationalmannschaftsaufgebot vom 13.12.2016 für das Traininslager in Valencia wurde die Spielerin als vereinslos geführt, was die Spekulationen weiter nährte. Nach einem Kreuzbandriss im Mai letzten Jahres konnte sie das Aufbautraining erfolgreich abschliessen und wird bereits jetzt wieder im Mannschaftstraining integriert. Allerdings nicht mehr beim FCZ, sondern beim FC Basel. “Ich freue mich sehr darüber und bin davon überzeugt, dass ich einen Verein gefunden habe, bei dem auf hohem, professionellem Niveau gearbeitet wird”, so Terchoun.

Jana Brunner (links) folgt Trainerin Sissy Raith (Archivbild: Chris Blattmann)

Der dritte Neuzugang beim Verfolger des FC Neunkirch gehört zum aufstrebenden Nachwuchs und ist Trainerin Sissy Raith bestens bekannt. Wie bereits andere Spielerinnen mit einer Vergangenheit beim FC Staad, wird auch Jana Brunner nun für den FC Basel die Schuhe schnüren. Für die 19-Jährige ist es ein strategischer Entscheid. Sie erhofft sich, durch den intensiveren Trainingsalltag die Stellung im Nationalteam stärken, und damit an der Europameisterschaft in Holland in diesem Jahr teilnehmen zu können. Ein erster Schritt ist bereits gemacht, ist sie doch für das Trainingslager in Valencia ebenfalls im Aufgebot.

Vier Abgänge bei den Grasshoppers

Der Captain verlässt das Schiff: Margaux Kalberer ist nicht mehr bei GC (Archivbild: Chris Blattmann)

Bei den Zürcherinnen rumorte es und die Gerüchte machten einmal mehr die Runde. Nun schafften die Verantwortlichen um Sportchef Alain Sutter Klarheit. Die Grasshoppers trennten sich im Winter gleich von vier Spielerinnen, welche durchaus als substantielle Verluste angesehen können. Alicia Brandenberger spielte seit 2013 für die Hoppers und erzielte in 71 Pflichtspielen als Mittelfeldspielerin 7 Tore. Ebenfalls verabschiedet hat sich der ehemalige Captain, Margaux Kalberer. Kalberer spielte seit 2012 bei GC und wurde 2014 nach dem Abgang von Selina Kuster zum FCZ Captain des Teams. Neben Murielle Saxer, welche 2015 zum Team stiess, wird auch Sara Krisztin anderswo zum Einsatz kommen. Letztgenannte wechselte erst im letzten Sommer aus Neunkirch nach Zürich. Bei allen Spielerinnen sind die neuen Vereine bisher noch nicht bekannt.

Ergänzt wird der Kader erneut um zwei U19-Spielerinnen. Neu ins Nationalliga A-Team wurden die 17-jährige Fiona Hubler, Mitglied des U19-Nationalteams, und Noa Schärz mit Jahrgang 2000 und Mitglied des U17-Nationalteams. Beide Mittelfeldspielerinnen konnten bisher noch keine Luft der obersten Spielklasse schnuppern.

Babsi Fit, Lou Isa, Axl Klausecker, Sulamith Bertschi, Ueli C. Müller, Fabio Fabinho, Daniel Nussbaumer, Cornelia Lauener, Lara Saladin, Deborah Näpfli, Annika Niebuhr, Marina Dotlo, Sonja Kempf, Sarah Giezendanner-Eugster, Andrea Imhof, Thiya Venshella Phoenix, Petra Schai, Sven Wintsch, René Martin, Rolf Rindlisbacher, Beatrice Chevalley, Schnesskett Feltgen, Michi Lendi, Céline Frei-Shaqiri Plée gefällt dieser Artikel

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