Veröffentlicht am: Mi, 31. Juli, 2013

Beach Soccer: Von 0 auf 100 – Die Beach Kings gewinnen das Finale

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In einem packenden Finale auf dem heimischen Rossmoos holen sich die Beach Kings Emmen den ersten Titel in der ersten Saison.

Viel spannender hätte der Saisonabschluss im Beach Soccer nicht verlaufen können. Alle Topteams hatten gute Karten, sich am zweiten Spieltag in Emmen den Meistertitel zu sichern. Mit den Neulingen und gleichzeitig Gastgeberinnen, den Beach Kings aus Emmen, Langzeitleader Grasshoppers Club, den Havana Shots aus dem Aargau, sowie dem BSC Jona qualifizierten sich vier Teams für die Endrunde, welche nicht zufällig an der Spitze der Tabelle standen. In der letzten Meisterschaftsrunde am Samstag, konnten sich die “Königinnen” zunächst noch mit einem 20:1 Kantersieg gegen die Bienne Hatchets durchsetzen, ehe am Ende des Tages Leader GC wartete. Einmal mehr dominierten die Zürcherinnen, gewannen mit 6:3, und so mancher Zuschauer erwartete am Sonntag im Finale einen Sieg der Hoppers. Doch kam, wie so oft, alles anders.

Münevver Akyol und ihre Beach Kings zeigten hochstehenden Beachfussball (Bild: Chris Blattmann)

Als amtierende Meisterinnen machten sich auch die Havana Shots aus dem Aargau berechtigte Hoffnungen, den Titel zum dritten Mal in Folge nach Hause zu bringen. Im Halbfinale trafen sie jedoch ausgerechnet auf die Beach Kings, welche nach einem strapaziösen Samstag am Sonntag nochmals neue Kräfte mobilisieren konnten. Die Partie verlief sehr ausgeglichen, zweimal konnten die Aargauerinnen einen Rückstand aufholen, doch die jubelnden Siegerinnen blieben nach einem knappen 3:2 dann doch die Zentralschweizerinnen. Dank des Siegestreffers von Tatiane Moraes Bispo standen sie in ihrer ersten Saison auch gleich im Endspiel.

Die andere Halbfinalpartie verlief ähnlich knapp. Die Frauen des BSC Jona konnten frisch ans Werk gehen, hatten sie doch nach einem Forfait der Sable Dancers aus Bern am Samstag spielfrei und mussten sich nicht den tropischen Temperaturen aussetzen. Die Anlaufschwierigkeiten waren den Beach Kings denn auch anzumerken und Jona konnten zunächst dank eines Treffers von Sarah Küpfer in Führung gehen. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich gingen die St. Gallerinnen durch ein Eigentor der Hoppers erneut in Führung, doch auch diese hielt nicht lange. Das enge Halbfinale verlangte beiden Teams alles ab, zumal es nach 45 Minuten 3:3 Unentschieden stand und man in die Verlängerung musste. Trotz zusätzlichen 5 Minuten Spielzeit konnten die Frauen vom Zürichsee ihren Traum des Finaleinzugs nicht realisieren. Die Hoppers gewannen mit einem 5:3-Sieg und standen zum zweiten Mal an diesem Wochenende den Beach Kings gegenüber.

Havana Shots holen Podestplatz, die Beach Kings den Pokal

Im kleinen Finale um Platz drei konnten sich die Aargauerinnen für eine Niederlage in der Qualifikation revanchieren. Nach einem knappen 4:5 am Startwochenende der ohnehin kurzen Saison, gewannen die noch amtierenden Meisterinnen gleich mit 10:3 gegen die nach der Verlängerung konditionell etwas reduzierten Frauen des BSC Jona. Ein kleines Trostpflaster gab es für die Shots dann trotzdem. Sie wurden als fairstes Team 2013 aus gezeichnet, Nationalspielerin Adrienne Krysl wurde Torschützenkönigin.

Erste Saison, erster Titel: Die Beach Kings aus Emmen (Bild: zvg)

Erste Saison, erster Titel: Die Beach Kings aus Emmen (Bild: zvg)

Das Finale wurde nun also zur Reprise des Vortages. Entsprechend hoch waren die Erwartungen der Grasshoppers, konnten sie doch problemlos gewinnen und erhofften sich daher auch den Meisterpokal. Die Beach Kings wuchsen jedoch über sich hinaus und legten früh vor. Die zwei Tore von Thamires Ferreira generierten einen Vorsprung, den man bis zum Ende der Partie nicht mehr herzugeben hatte. Dank des sicheren Rückhalts von Kerstin Geiser im Tor gewann das neue Team aus Emmen auf dem eigenen Platz auch gleich verdient die erste Meisterschaft. “Ich bin einfach sehr happy und stolz auf dieses Team. Dieser Erfolg ist wichtig für unseren Verein, aber auch für die Zentralschweizer Beachfussball-Szene, welche einen Boom erlebt”, wie Präsident Jean Wicki gegenüber der Luzerner Zeitung erklärte. Diese Saison macht Lust auf mehr!


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